KELLEY WILD – Fuel for your soul since 1987

1987 war nicht nur das Jahr, in dem legendäre Rockalben entstanden – es war auch das Startjahr von KELLEY WILD. Wie so viele andere Bands gründete sich die Band aus Freunden, die den Plan hatten, die Welt zu berocken. Beeinflusst von den ganz Großen der damaligen Zeit (Scorpions, Gary Moore, u.v.m.) schrieben Carsten Bewig (voc/guit) und Oliver Klauenberg (bass) Songs, produzierten Demos und traten an jeder Steckdose in der Umgebung auf – einzig mit dem Ziel, die ganz große Karte zu spielen…

Das Unternehmen war jedoch (wie auch bei tausenden anderen Band) nicht von allzu großem Erfolg gekrönt, so dass Carsten Bewig die Chance ergriff, als Sänger bei der Hamburger Band „J.R. Blackmore´s Superstition“ anzuheuern. Die Band war zu diesem Zeitpunkt mitten in den Aufnahmen ihres Debüt-Albums im Hildesheimer Studio M. Oliver Klauenberg folgte ihm kurze Zeit später nach.

1990 verließen die beiden das Projekt wieder, um ihre Herzensangelegenheit – KELLEY WILD – an den Start zu bringen. Oberstes Ziel war es, ein ehrliches, rockiges, schnörkelloses Album zu produzieren. Mit von der Partie waren wie bereits vorher Gitarrist Stephan Gehlhaar sowie der Neuzugang Stefan Möhle an den Drums. Die Band hatte zu dieser Zeit ihren Proberaum in den angrenzenden Räumlichkeiten des Studio M von Kalle Bösel. Auf Grund dieser Nähe hatte man Kontakt zu den dort aufnehmenden Bands (z.B. „RUNNING WILD“) und konnte bei zahlreichen Produktionen als Zaungäste mit Augen und Ohren lernen, viele Freundschaften entstanden.

KELLEY WILD siegte 1991 beim von Bild Hannover, SAT1 Nord, VW und radio ffn gesponserten Bandcontest „Niedersachsen goes Rock“, dem Vorgänger von Local Heroes. Die Band setzte sich gegen über 600 weitere Bands in einem spannenden Finale durch. Mehr als 3000 Rockfans erlebten Hardrock mit Energie und Leidenschaft gespielt – KELLEY WILD eroberte die Halle im Nu. Zahlreiche Festivalgigs folgten. Es wurde höchste Zeit für das erste Album.

„Rock´n´Rolf“ Kasparek, Mastermind der Hamburger Metallegende „RUNNING WILD“, produzierte das Debüt „Looks like dynamite“, welches 1992 veröffentlicht wurde. Die Band spielte ihren Traum auf zahlreichen Festivals und vielen, vielen Clubgigs.

1993 wurde der Nachfolger „Wild Family“ ebenfalls im Studio M produziert. Die Rockwelt war jedoch inzwischen eine andere. Grungerock veränderte alles, schwere Zeiten standen für echte Hardrocker an. Die Veröffentlichung verschob sich aus verschiedenen Gründen auf das Jahr 1996. Viele gute Kritiken und Reviews, wieder zahlreiche Clubgigs folgten, doch die Band verabschiedete sich in eine Kreativpause.

Hardrock war nicht salonfähig in diesen Zeiten. Die Szene löste sich fast in Luft auf. Der Metal war in Deutschland auf dem Vormarsch.

KELLEY WILD spielten danach als Trio zahlreiche Auftritte in der heimatlichen Region – Stephan Gehlhaar hatte die Band nach den Aufnahmen zu „Wild Family“ verlassen.
Die verbliebenen Musiker schrieben Songs, viele Songs – Songs mit Groove, Melodie, Gefühl, Emotionen – der KELLEY WILD-Treibstoff. Keine Schablone, kein Raster, kein Masterplan – die Band funktioniert durch die Verbindung der Langzeitfreunde – so viel stand fest.

Es kam, wie es kommen musste – Stephan Gehlhaar stieß wieder zur Band und die Richtung war allen klar: nach vorne!

Mit Hildesheimer Freunden wurde 2016 das dritte Album produziert. Die Basic-Recordings erfolgten in einem kleinen Studio in Hildesheim, Vocals wurden in einem Hausflur eines Freundes aufgenommen. Mix und Mastering wurden im Pure Sonic Studio von Jost Schlüter meisterhaft beendet.

„Need you again“ und „The restless one“, Songs, die schon vor vielen Jahren geschrieben wurden, fanden nun neben Neukompositionen wie „Mama raised no fool“ oder „Under my skin“ ihren verdienten Weg auf „Fuel for your soul“ und somit in hoffentlich zahlreiche Ohren.

1987 – 30 Jahre sind seitdem vergangen, viele Helden sind mittlerweile gegangen (viele Tränen geblieben), doch KELLEY WILD überzeugen alle Zweifler mit Ihrer Rückkehr auf eindrucksvolle Weise!
Die Regler stehen auf 11 – Energie und Gefühl kennen kein Alter – „Fuel for your soul“!

Die Band:
Carsten Bewig – vocals, guitar
Stephan Gehlhaar – guitar
Oliver Klauenberg – bass
Stefan Möhle – drums